de

ALPHABETISIERUNG FÜR GEFÄHRDETE FRAUEN

Seit über einer Generation ist der Osten der Demokratischen Republik Kongo nicht mehr zur Ruhe gekommen. Das Leben der Frauen in dieser Region ist enorm schwierig. Sie müssen nicht nur für den Lebensunterhalt der Familie sorgen, sondern sind zusätzlich einem sehr hohen Risiko ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden. Häufig werden Frauen gezwungen, die Schule abzubrechen oder hatten gar nie die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.

Mit Frauen ist Frieden möglich

Frauen aus verschiedenen Gemeinden in der Region Uvira, Süd-Kivu schaffen als aktive Friedensbotschafterinnen einen Raum, um über Gruppengrenzen hinweg ein friedliches Zusammenleben anzustreben und  damit eine tragfähige Basis für Friedensprozesse und Versöhnung.

Zum Projekt

Arbeit des Connexio-Koordinators in der Demokratischen Republik Kongo

Connexio setzt in verschiedenen Regionen Schweizer Koordinationspersonen ein. Diese engagieren sich einerseits in der Beratung und im Coaching von einheimischen Leitungspersonen, sowie in der Förderung und Unterstützung lokaler Organisationen in ihrer Entwicklung.

Ernährung Kamina

Der lokale Frauendienst der Eglise Méthodiste Unie organisiert Mittagstische, wo unterernährte Kleinkinder drei Mal wöchentlich eine proteinreiche Mahlzeit erhalten.

Zum Projekt

Hilfe für Kinder im Süd-Kongo

Die politische Unsicherheit im Osten Kongos bringt Migrationsströme mit sich und viele Kinder werden von ihren Familien getrennt. Grosse Armut, Unsicherheit, der Mangel an sozialen Grunddiensten und sexuelle Gewalt beeinträchtigen die Entwicklung von Kindern enorm. Die vertriebenen Familien flüchten oft in grössere Stadtregionen im Süden Kongos, wie Lubumbashi oder Kolwezi.

Ländliche Entwicklung

In der Demokratischen Republik Kongo ist es für junge Menschen enorm schwierig, eine Arbeit zu finden. In ländlichen Gebieten gibt es ausserhalb der Landwirtschaft fast keine Arbeitsmöglichkeiten.

Zum Projekt

Spitäler Kabongo und Kapanga

Die Methodistenkirche betreibt in den Ortschaften Kabongo und Kapanga je ein Spital mit 90 bzw. 150 Betten. Diese Spitäler arbeiten zudem mit mehr als 50 Gesundheitszentren in Dörfern der Region Katanga zusammen. Die beiden Spitäler sind die einzige medizinische Versorgungsmöglichkeit für viele Menschen aus sehr grossen Einzugsgebieten.

IM SCHATTEN DER PANDEMIE

Fotoreportage Kongo: Mit dem Ausbruch von Covid-19 ist es den Menschen, die ohnehin schon unter unsichereren Lebensumständen leiden, noch viel mehr erschwert, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Es gibt zwar erst relativ wenige offiziell bestätigte Fälle von Covid-19. Die Massnahmen der Regierung sind dennoch drastisch, denn eine Ausbreitung hätte katastrophale Folgen. Die Bilder von Mustache Muhanya Mwamba zeigen eine Momentaufnahme der Situation im Kongo.